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Vereinsausfahrt 2013

Vereinsausfahrt 2013: Erlebnistour Magdeburg

Liebe Vereinsmitglieder, traditionell einmal jährlich findet unsere Vereinsausfahrt statt. In diesem Jahr war Magdeburg das Ziel. Am 21. April starteten wir vom Busbahnhof Chemnitz aus zu einer Erlebnistour in die Domstadt an der Elbe. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit. Es regnete mehr oder minder den ganzen Tag. Der allseits guten Laune tat dies jedoch keinen Abbruch. Nach knapp 4 - stündiger Busfahrt in einem modernen Reisebus erreichten wir gegen 11.30 Uhr unser Ziel am Maritim Hotel. Aufgrund des Wetters war nun etwas Improvisationsvermögen gefragt. Die geplante Domviertelführung wurde kurzerhand in eine Stadtrundfahrt im Reisebus geändert. Jeder Teilnehmer konnte sich mit dieser Variante sofort anfreunden. Im weiteren Tagesverlauf stellte sich schnell heraus, dass der örtliche Reiseführer ein äußerst humorvoller, mit viel Satire und Sachverstand geprägter Vertreter seiner Zunft war. In amüsanter, immer wieder zu Lachsalven anregender Weise übermittelte er viel wissenswertes über ein Feuerwerk an Sehenswürdigkeiten in und um Magdeburg.

Vom „Magdeburger Dom“ zur „Grünen Zitadelle“...

Die grandiosesten Sehenswürdigkeiten gibt es schließlich „zum Anfassen“. Rund um die ehemalige Kaiserpfalz steht heute innerhalb weniger hundert Meter ein weltweit einmaliges Ensemble verschiedenster Baustile: das romanische Kloster, der gotische Magdeburger Dom, der barocke Landtag und Hundertwassers letzter Bau – die grüne Zitadelle. In gemächlichem Tempo und mit einem kurzen Halt an einigen der herausragendsten Bauwerke fuhr unser Reisebus über Straßen und Plätze. So öffnete sich die Stadt in der Fülle ihrer Geschichte - gewürzt mit zahlreichen Anekdoten und Absonderlichkeiten aus 1200 Jahren menschlichen Zusammenlebens. So konnte zum Beispiel die Hegelstraße, eine Prachtstraße nach Pariser Vorbild, gebaut in den 1870er Jahren oder auch der Elbauenpark mit Jahrtausendturm bewundert werden. Neben all diesen Sehenswürdigkeiten ließ sich regelrecht 1000 Jahre Stadtgeschichte erleben, dort wo im 10. Jahrhundert das Machtzentrum Europas lag - die Pfalz Kaiser Otto I.. Nach dieser beeindruckenden Erlebnistour erwartete die Reisegruppe ein stilvolles Mittagessen im Maritim Hotel. Frisch gestärkt konnte danach jeder auf eigene Faust weitere Highlights zu Fuß besichtigen. Bei den Meisten waren natürlich der „Magdeburger Dom“ und die „Grüne Zitadelle“ – Hundertwassers letztes realisiertes Bauwerk die Favoriten. Mitte des 10. Jahrhunderts baute Kaiser Otto I. Magdeburg zu seinem Dritten Rom aus. An der Westseite des heutigen Domplatzes stand der Kaiserpalast. Links und rechts der Straße, die auf das Bauwerk zuführte, baute man die beiden wahrscheinlich größten Kirchen nördlich der Alpen - rechts (südlich) den Dom St. Mauritius - und links (nördlich) die nur noch in Fundamenten erhaltene Nordkirche. Auch die Stadt erfuhr in dieser Zeit eine Erweiterung und blieb durch das Mittelalter hindurch nach Köln die zweitgrößte Stadt in Deutschland. Tanzende Fenster, Baummieter, farbige Säulen, mehr oder weniger alles ohne Ecken und Kanten ließen die Betrachter der Grünen Zitadelle in die Gedankenwelt von Friedensreich Hundertwasser, den exzentrischen Künstler, eintauchen.

...bis zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg

Stark beeindruckt ob der Fülle an Sehenswürdigkeiten genehmigte sich vielleicht der Eine oder Andere einen wärmenden Kaffee bevor man sich zum wartenden Bus am Dom St. Mauritius begab. Das für diesen Tag letzte Highlight, die Besichtigung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg stand an. Wir fuhren von der Innenstadt durch die Hafenanlagen zum Wasserstraßenkreuz. Leider wurde das Wetter nicht besser. In amüsanter Art und Weise machte unser Reiseführer die Reisegruppe neugierig auf die folgende Besichtigung der größten wasserbaulichen Anlage in Europas Binnenland. Unsere Führung begann am Schiffshebewerk Magdeburg Rothensee, die weltweit größte Anlage ihrer Art. Sie wurde 1938 in Betrieb genommen. Es ist der älteste Teil vom Wasserstraßenkreuz. Über den Rothenseer Verbindungskanal war das Schiffshebewerk Rothensee 63 Jahre lang das Nadelöhr zwischen Mittellandkanal und Elbe. Da das Schiffshebewerk Magdeburg nur Schiffe bis 82m Länge aufnehmen konnte, wurde beim Weiterbau vom Wasserstraßenkreuz Magdeburg 1998 – 2003 parallel die Schleuse Rothensee gebaut und 2001 in Dienst gestellt. Natürlich bestiegen wir auch den Schleusenturm. Von da aus gab es einen grandiosen Rundblick über Schleuse, Schiffshebewerk, Trogbrücke und das Umland. Weiter ging es mit dem Bus zur Doppelsparschleuse Hohenwarte. Hier befinden sich gleich zwei Schleusenkammern nebeneinander. Als dritten Punkt der Führung fuhr die Reisegruppe zum Herzstück des Wasserstraßenkreuzes, der Trogbrücke des Mittellandkanals über die Elbe. Sie ist die größte Stahlbaukonstruktion Europas und mit 918m die längste Kanalbrücke auf dem Planeten Erde! Unter der Brücke mit
156 000 Tonnen Stahl und Wasser über den Köpfen stellte sich bei so manchem ein mulmiges Gefühl ein. Hier endete dann auch unsere „Erlebnistour Magdeburg“. Am vereinbarten Ort entließen wir nach kurzer Fahrt unseren Reiseführer mit einem herzlichen Dankeschön. Im Anschluss setzten wir die Heimreise nach Chemnitz fort. Wir sind der Meinung, es war ein gelungener und erlebnisreicher Tag und freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausfahrt im kommenden Jahr. Unser herzlicher Dank gilt unserem Vereinsmitglied, der Reiseagentur Gerhardt, in Burgstädt für die sehr gute Organisation und Betreuung.

Ihr Steffen Steinert

Vereinsausfahrt 2013

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Vereinsausfahrt 2013

Vereinsausfahrt 2013: Erlebnistour Magdeburg

Liebe Vereinsmitglieder, traditionell einmal jährlich findet unsere Vereinsausfahrt statt. In diesem Jahr war Magdeburg das Ziel. Am 21. April starteten wir vom Busbahnhof Chemnitz aus zu einer Erlebnistour in die Domstadt an der Elbe. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit. Es regnete mehr oder minder den ganzen Tag. Der allseits guten Laune tat dies jedoch keinen Abbruch. Nach knapp 4 - stündiger Busfahrt in einem modernen Reisebus erreichten wir gegen 11.30 Uhr unser Ziel am Maritim Hotel. Aufgrund des Wetters war nun etwas Improvisationsvermögen gefragt. Die geplante Domviertelführung wurde kurzerhand in eine Stadtrundfahrt im Reisebus geändert. Jeder Teilnehmer konnte sich mit dieser Variante sofort anfreunden. Im weiteren Tagesverlauf stellte sich schnell heraus, dass der örtliche Reiseführer ein äußerst humorvoller, mit viel Satire und Sachverstand geprägter Vertreter seiner Zunft war. In amüsanter, immer wieder zu Lachsalven anregender Weise übermittelte er viel wissenswertes über ein Feuerwerk an Sehenswürdigkeiten in und um Magdeburg.

Vom „Magdeburger Dom“ zur „Grünen Zitadelle“...

Die grandiosesten Sehenswürdigkeiten gibt es schließlich „zum Anfassen“. Rund um die ehemalige Kaiserpfalz steht heute innerhalb weniger hundert Meter ein weltweit einmaliges Ensemble verschiedenster Baustile: das romanische Kloster, der gotische Magdeburger Dom, der barocke Landtag und Hundertwassers letzter Bau – die grüne Zitadelle. In gemächlichem Tempo und mit einem kurzen Halt an einigen der herausragendsten Bauwerke fuhr unser Reisebus über Straßen und Plätze. So öffnete sich die Stadt in der Fülle ihrer Geschichte - gewürzt mit zahlreichen Anekdoten und Absonderlichkeiten aus 1200 Jahren menschlichen Zusammenlebens. So konnte zum Beispiel die Hegelstraße, eine Prachtstraße nach Pariser Vorbild, gebaut in den 1870er Jahren oder auch der Elbauenpark mit Jahrtausendturm bewundert werden. Neben all diesen Sehenswürdigkeiten ließ sich regelrecht 1000 Jahre Stadtgeschichte erleben, dort wo im 10. Jahrhundert das Machtzentrum Europas lag - die Pfalz Kaiser Otto I.. Nach dieser beeindruckenden Erlebnistour erwartete die Reisegruppe ein stilvolles Mittagessen im Maritim Hotel. Frisch gestärkt konnte danach jeder auf eigene Faust weitere Highlights zu Fuß besichtigen. Bei den Meisten waren natürlich der „Magdeburger Dom“ und die „Grüne Zitadelle“ – Hundertwassers letztes realisiertes Bauwerk die Favoriten. Mitte des 10. Jahrhunderts baute Kaiser Otto I. Magdeburg zu seinem Dritten Rom aus. An der Westseite des heutigen Domplatzes stand der Kaiserpalast. Links und rechts der Straße, die auf das Bauwerk zuführte, baute man die beiden wahrscheinlich größten Kirchen nördlich der Alpen - rechts (südlich) den Dom St. Mauritius - und links (nördlich) die nur noch in Fundamenten erhaltene Nordkirche. Auch die Stadt erfuhr in dieser Zeit eine Erweiterung und blieb durch das Mittelalter hindurch nach Köln die zweitgrößte Stadt in Deutschland. Tanzende Fenster, Baummieter, farbige Säulen, mehr oder weniger alles ohne Ecken und Kanten ließen die Betrachter der Grünen Zitadelle in die Gedankenwelt von Friedensreich Hundertwasser, den exzentrischen Künstler, eintauchen.

...bis zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg

Stark beeindruckt ob der Fülle an Sehenswürdigkeiten genehmigte sich vielleicht der Eine oder Andere einen wärmenden Kaffee bevor man sich zum wartenden Bus am Dom St. Mauritius begab. Das für diesen Tag letzte Highlight, die Besichtigung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg stand an. Wir fuhren von der Innenstadt durch die Hafenanlagen zum Wasserstraßenkreuz. Leider wurde das Wetter nicht besser. In amüsanter Art und Weise machte unser Reiseführer die Reisegruppe neugierig auf die folgende Besichtigung der größten wasserbaulichen Anlage in Europas Binnenland. Unsere Führung begann am Schiffshebewerk Magdeburg Rothensee, die weltweit größte Anlage ihrer Art. Sie wurde 1938 in Betrieb genommen. Es ist der älteste Teil vom Wasserstraßenkreuz. Über den Rothenseer Verbindungskanal war das Schiffshebewerk Rothensee 63 Jahre lang das Nadelöhr zwischen Mittellandkanal und Elbe. Da das Schiffshebewerk Magdeburg nur Schiffe bis 82m Länge aufnehmen konnte, wurde beim Weiterbau vom Wasserstraßenkreuz Magdeburg 1998 – 2003 parallel die Schleuse Rothensee gebaut und 2001 in Dienst gestellt. Natürlich bestiegen wir auch den Schleusenturm. Von da aus gab es einen grandiosen Rundblick über Schleuse, Schiffshebewerk, Trogbrücke und das Umland. Weiter ging es mit dem Bus zur Doppelsparschleuse Hohenwarte. Hier befinden sich gleich zwei Schleusenkammern nebeneinander. Als dritten Punkt der Führung fuhr die Reisegruppe zum Herzstück des Wasserstraßenkreuzes, der Trogbrücke des Mittellandkanals über die Elbe. Sie ist die größte Stahlbaukonstruktion Europas und mit 918m die längste Kanalbrücke auf dem Planeten Erde! Unter der Brücke mit
156 000 Tonnen Stahl und Wasser über den Köpfen stellte sich bei so manchem ein mulmiges Gefühl ein. Hier endete dann auch unsere „Erlebnistour Magdeburg“. Am vereinbarten Ort entließen wir nach kurzer Fahrt unseren Reiseführer mit einem herzlichen Dankeschön. Im Anschluss setzten wir die Heimreise nach Chemnitz fort. Wir sind der Meinung, es war ein gelungener und erlebnisreicher Tag und freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausfahrt im kommenden Jahr. Unser herzlicher Dank gilt unserem Vereinsmitglied, der Reiseagentur Gerhardt, in Burgstädt für die sehr gute Organisation und Betreuung.

Ihr Steffen Steinert

Vereinsausfahrt 2013

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